Darf ich vorstellen: EBAY!

Bieten, kaufen und Schnäppchen machen

In den ebay-Kategorien stöbern und Schnäppchen schlagen Screenshot von ebay.de

Beinahe jeder kennt die Online-Plattform Ebay.

Der berühmte Werbeslogan „3,2,1 Meins!“ machte lange Zeit auch im Fernsehen die Runde und steht für die gesamte Politik der namenhaften Seite.

Was ist die Seite eigentlich?
Ebay ist seiner Definition nach ein Online-Auktionshaus. Anbieter können hier ihre Ware für eine bestimmte Zeit einbuchen und versteigern sie dann zum Höchstpreis. Die Seite selbst führt keine eigenen Produkte. Dadurch unterscheidet sie sich von anderen Verkaufsseiten, wie etwas dem Hauptkonkurrenten Amazon. Wenn Sie als Verkäufer Gegenstände haben, deren Wert weit über den gewöhnlichen Marktwert hinausgeht, dann ist eine Versteigerung die bessere Alternative. Die Erfahrung zeigt, dass es bei seltenen und Sammlergegenständen zu erheblichen Gewinnunterschieden kommen kann, sollten Sie sie auf einer Auktionsseite versteigern.

Über die Geschichte
Hinter der Seite steht die Firma ebay.inc. Sie hat ihren Sitz in Kalifornien in den USA und betreibt dort auch die meisten Geschäfte. Außer in den USA ist das Unternehmen in ganz Europa vertreten und erobert sich gerade den asiatischen Markt.
Gegründet wurde das Unternehmen hinter der Seite am 3. September 1995 unter der Leitung von Pierre Omidyar. Damals hieß das Unternehmen noch AuctionWeb. Schnell entwickelte sich das Firmenprinzip weiter und auch das Angebot wurde größer. Inzwischen hat die Firma seine Marktstellung ausbauen können, indem es verschiedene Unternehmen auf der ganzen Welt aufgekauft hat. Darunter befanden sich andere Auktionsseiten, wie das deutsche Alando im Jahr 1999. Aber auch außerhalb seines eigentlichen Kerngeschäftes wuchs das Unternehmen als es 2004 mobile.de, den größten Anzeigenmarkt für den Autohandel in Deutschland, erwarb.
Für seine einzigartige Entwicklung und die vielfältige Geschäftsidee erhielt das Unternehmen 2004 den Webby Award von der Academy of Digital Arts and Sciences.

Wie können Sie die Seite nutzen?
Ursprünglich war die Seite eine reine Costumer-to-Costumer Seite. Das bedeutete, dass der Handel nur zwischen Privatpersonen stattfand. Waren wurden nicht so öffentlich angepriesen, wie sie es heute getan wird. Es war mehr so, dass man Interesse an einer Warengruppe bezeugte und dann erst Informationen zu dem bekam, was gerade in dieser Gruppe zu finden war.
Heute können Sie die Seite mehr wie einen virtuellen Flohmarkt nutzen. Alle Waren stehen zur Einsicht bereit. Es steht Ihnen zu, frei zu stöbern. Auch werden längst nicht mehr alle Geschäfte in Form einer Auktion getätigt. Es gibt die Möglichkeit, Waren zu Festpreisen anzubieten. Der berühmte Werbeslogan entfällt hier, weil der Käufer den zuschlag direkt bekommt. Aber erst, wenn der Verkäufer dem auch zustimmt. Bis dahin sind die Geschäfte für Sie nur schwebend gültig. Der Verkäufer hat das Recht, Ihr Kaufangebot abzulehnen.
Auch wenn der Handel zwichen Privatpersonen den größten Teil der getätigten Geschäfte ausmacht, so hat sich ein neuer Zweig als den größere Gewinnfaktor etabliert. Und das ist der Business-to-Business Geschäft. Sollten Sie als Unternehmen günstig an Maschinen und Ausrüstung kommen wollen, können Sie auch von anderen Unternehmen direkt ankaufen. Auch Dienstleistungen werden mittlerweile über die Seite versteigert.