Was ist ein Internet Cloud Dienst?

Internet Datencloud - Das Ende des USB-Sticks

Datenwolke mit Schriftzug Cloud-Wolke Quelle: geralt / Pixabay

Sind OneDrive und Dropbox die neuen Einstiegsdrogen?

Die Cloud im Alltag bedeutet, die richtigen Dienste sowie die richtigen Tricks zu kennen und nicht mehr planen zu müssen, welche Dateien man wann auf welchem Rechner benötigt. Hier sind mittlerweile viele Angebote kostenlos, die teure Desktop-Software ersetzen können und Smartphones mit einbinden.

Der Anfang der Internet-Cloud

Jeder kennt die Geschichte, wo auf dem Bostoner Bahnhof das Ende der USB-Sticks eingeleitet wird. Drew Houston, der unterwegs nach New York ist und die Wartezeit produktiv nutzen will, bemerkt, dass er seinen USB-Stick zu Hause gelassen hat. Aus lauter Ärger schreibt er sofort die Anfänge eines Programms, das bereits von Millionen von Nutzern angewendet wird: Dropbox.

Denken wir zurück, erinnern wir uns, dass wir unsere Hausaufgaben und Daten als E-Mail mit Anhang verschickt haben, an uns und an andere. Man synchronisierte den PC und das Notebook mit der externen Festplatte, holte sich Fotos durch das USB-Kabel vom Smartphone und verzweifelte nebenher wegen nicht wieder auffindbarer USB-Sticks und Datenkabeln. Heute werden der Rechner, Laptop und das Smartphone mit Dropbox abgeglichen und wir lächeln über diese Verrenkungen, die der Vergangenheit angehören.

Ein Himmel voller Datenwolken

Mein iPhone suchen icloud. iPhone verloren

Quelle: Apple.com – „Du kannst dein iPhone nicht mehr finden? iCloud hilft dir bei der Suche und verhindert, dass es währenddessen jemand anderes nutzt.“

Dropbox ist ein gutes Beispiel dafür, dass die angepriesene Cloud (Internet-Wolke) ein Megatrend ist und das tägliche Leben vereinfacht. Es gibt viele Gratisangebote, die sich nicht nur für den perfekten Abgleich wichtiger Daten eignen. Microsofts OneDrive (ehemals SkyDrive) hält für seine Nutzer eine kostenlose Online-Festplatte von 15 GByte zur Verfügung, unbegrenzten Platz für beispielsweise Foto-Alben bietet Flickr. Vodafone verspricht seinen Kunden mit der 25 GB Vodafone-Cloud: „Sie können Ihre USB-Sticks zuhause lassen – denn Fotos, Videos, Musik und Dokumente sind nun sicher verstaut.“ Evernote verteilt Sprach- und Textnotizen von Mobil-Junkies und selbst Google präsentiert einen mächtigen Cloud Dienst Google Drive. Bei Dropbox gibt es 2 GB Cloudspeicher in der Gratis-Version. Die Telekom bietet für ihre Kunden die Telekomcloud mit 25 GB an. Bei Apple gibt es die kundengebundene iCloud. Jeder iCloud Kunde erhält hier 5 GB kostenlosen Onlinespeicher.
Eine tolle Zusatzfunktion bei Apple ist die „Mein iPhone suchen“ Funktion.

Upgrades für noch mehr Internet-Speicherplatz können Sie bei allen Anbietern kaufen.
Viele dieser angebotenen Dienste können im Ganzen im Browser laufen, während andere lieber auf Computer-Programme setzen und auch Smartphone-Apps bereitstellen. Alle dieser Dienste haben einen gemeinsamen Nenner und das ist, dass sie die Inhalte jeweils im Netz bereitstellen und man kann sie, wann immer man will ,von überall erreichen und dann bearbeiten. Wirkliche Vorteile aber ergeben sich durch dieses Cloud-Prinzip allerdings erst dann, wenn diese angebotenen Dienste einfach in der Bedienung sind und die Mobilgeräte übergangslos mit eingebunden werden können.

  • onedrive-bietet-15GB-kostenlosen-cloud-speicher
    Ein Ort für alles Wichtige im Leben. Satte 15 GB Speicherplatz von OneDrive in der Datenwolke

Wissenswertes

Cloud Computing bedeutet umgesetzt etwa Rechnen in einer Internet-Wolke. Gängige Clouds sind hier:
– Public Cloud ist eine öffentliche Rechnerwolke, die breite Öffentlichkeit findet Zugang zu IT-Infrastrukturen nach dem „pay-as-you-go“ – Prinzip,
– Private Cloud als private Rechnerwolke: hier finden Behörden, Firmen und Vereine passende IT-Infrastrukturen,
– Hybrid Cloud ist die hybride Rechnerwolke, je nach den Bedürfnissen des Nutzers, werden kombinierte Zugänge zu den IT-Infrastrukturen angeboten, beispielsweise aus dem Bereich Public Clouds,
– Community Cloud, die gemeinschaftliche Rechnerwolke, bietet einem kleineren Nutzerkreis, beispielsweise Universitäten oder Firmen die abstrahierten IT-Infrastrukturen an.